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Krangröße

Bei der Hausstellung verwendet Massa im Standardfall einen 30-Tonnen-Autokran. Manchmal reicht diese Krangröße allerdings nicht aus und es wird ein größerer Kran notwendig:

  • Der Kran kann nur an eine Giebelseite des Hauses gestellt werden, nicht mittig an die Traufseite, von wo aus er alle Bereiche des Hauses besser erreichen könnte.
  • Der Kranstellplatz ist nur etwas weiter entfernt vom Haus möglich, weil Straße und/oder Nachbargebäude ungünstig liegen.
  • Die LKWs müssen aufgrund baulicher Gegebenheiten etwas weiter Weg vom Kran stehen.
  • Es handelt sich um ein besonders großes/langes Haus

Im Wesentlichen liegt es an der Kombination Gewicht und Länge des Auslegers. Langer Ausleger + hohes Gewicht ergibt einen großen Hebel. Das größte Gewicht sind auch nicht unbedingt die Hausteile (die sind auch schon ganz ordentlich), sondern die Paletten mit Gipsfaserplatten, die man idealerweise mit dem Kran ins Haus heben lässt. Da man vermeiden will, dass der Kran überlastet wird oder gar umkippt, nimmt man dann eine Nummer größer.

In diesem Fall wird der Bauleiter einen größeren Kran anfordern. Das entscheidet er bei der Bodenplattenabnahme auf der Baustelle und nimmt es ins Protokoll auf. Die Mehrkosten für den größeren Kran trägt – wie sollte es anders sein – die Bauherrschaft. Der Kran wird nach Stunden abgerechnet und man kann bei einem typischen Aufbau mir Mehrkosten von rund 500-1000 € für einen 40-Tonnen-Kran rechnen. Größere Kräne sind entsprechend teurer.

Für den Kran benötigt Ihr einen speziell hergerichteten Kranstellplatz. Weitere Infos zu den Anforderungen an diesen Kranstellplatz gibt es in dem Artikel “Kranstellplatz

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