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Straßensperrung

Einleitung

Je nach Lage Eures Grundstücks und des Platzes, der für Baumaschinen und Material zur Verfügung steht, ist für den Bau der Bodenplatte/des Kellers und für die Hausstellung eine halbseitige Sperrung oder sogar eine Vollsperrung der Straße notwendig. Anders kann es meistens nicht sichergestellt werden, dass sowohl der Bautrupp sicher arbeiten als auch der Kfz- und Fußgängerverkehr sicher fließen kann.

Wozu überhaupt sperren?

Das Thema solltet Ihr ernst nehmen. Zum einen seid Ihr als Bauherrschaft dafür verantwortlich, dass durch Eure Baustelle niemand zu Schaden kommt. Zum anderen werden sich die Baufirmen zu Recht weigern, auf einer nicht ordnungsgemäß abgesicherten Baustelle zu arbeiten, und im schlimmsten Fall einfach wieder abfahren. Und nicht zuletzt kann einem das Ordnungsamt oder die BG Bau die Baustelle stilllegen und empfindliche Strafen verlangen, wenn die Arbeits- oder Verkehrssicherheit nicht gegeben ist.

Auch das zeitweise Lagern von Baumaterialien auf der Straße oder dem Gehweg ist nicht ohne vorherige Genehmigung und Sperrung erlaubt.

Ein “Flatterband” ist keine ordnungsgemäße Straßensperrung und auch keine korrekte Baustellenabsicherung, auch wenn man das in der Praxis oft sieht.

Ablauf

Das Vorgehen ist je nach Gemeinde unterschiedlich. Im besten Fall stellt Ihr auf dem Bürgerbüro oder der Gemeinde einen Antrag und bekommt gegen eine kleine Gebühr eine Genehmigung für die Straßensperrung, mit einer Skizze und einer Aufstellung, welche Verkehrschilder wo aufzustellen sind. Diese könnt Ihr Euch dann beim Bauhof der Gemeinde oder bei einem Tiefbauer ausleihen und selber aufstellen. So war es bei uns.

Es kann aber auch sein, dass Ihr als Privatpersonen eine Straßensperre nicht beantragen und auch nicht aufstellen dürft, sondern das nur über ein Fachunternehmen gemacht werden darf. Manchmal bietet Massa oder der Keller/Bodenplattenbauer an, das für Euch gegen eine Pauschale zu machen, das ist in der Regel aber viel teurer, als wenn Ihr Euch selber darum kümmert und ein solches Unternehmen selbst beauftragt. Euer Verkäufer kann evtl. jemanden empfehlen, aber v.a. der Tiefbauer müsste sich in Eurer Region auskennen und Euch Empfehlungen geben können.

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