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Bemusterung

massahaus Bemusterung
massahaus Bemusterung

Einleitung

Ein wichtiger Meilenstein in jedem Massa-Bauprojekt ist die sog. Bemusterung. Diese unterteilt sich in zwei Abschnitte:

1. Pflicht-Teil

Mit diesem Abschnitt beginnt die eigentliche Bemusterung. Der Berater zeigt Euch die Auswahl der verschiedenen Bauteile, die Ihr festlegen könnt. Im Einzelnen sind das:

  • Modell und Farbe der Haustür
  • Farbe der Fensterfolierung (wenn Ihr eine bestellt habt, ansonsten standard-weiß)
  • Farbe der Außenfensterbänke
  • Farbe der Fassade
  • Farbe des Dachüberstands
  • Farbe und Typ der Dachziegel
Dach-, Fenster- und Fassadenmuster
Dach-, Fenster- und Fassadenmuster

Von allen Teilen gibt es kleine Abschnitte, die man einfach zusammenstellen kann. So kann man sich ein gutes Bild der Farben und Materialien in der Kombination, in der sie später verbaut werden, machen.

2. Freiwilliger Teil

In diesem Abschnitt könnt Ihr Euch die verschiedenen Baustoffe und Materialien für den Innenausbau des Hauses aussuchen. Dieser Teil ist freiwillig, weil Ihr im Gegensatz zum Pflicht-Teil hier selber entscheiden könnt, ob Ihr das Material von mobau beziehen oder lieber selber auf eigene Faust besorgen wollt. Im Einzelnen sind folgende Dinge auswählbar:

  • Innenfensterbänke
  • Innentüren
  • Wand- und Bodenbeläge (Laminat, Vinyl, Fliesen, Tapeten)
  • Badobjekte (WCs, Bidets, Waschtische, Duschwannen und -Abtrennungen, Badewannen, Armaturen)
  • Treppen (Standardausführungen)

Für den freiwilligen Teil gibt es üblicherweise von Eurem Verkäufer einen Gutschein über 1.000 €, den Ihr bei mobau einsetzen könnt. Falls Ihr keinen bekommen habt, lohnt sich eine Nachfrage beim Verkäufer.

Wann findet die Bemusterung statt?

Nachdem die technische Prüfung abgeschlossen ist, kommt mobau mit einem Terminvorschlag auf Euch zu. Mit etwas Vorlauf (2-3 Wochen) von der Kontaktaufnahme bis zum eigentlichen Termin ist zu rechnen.

Die Bemusterung selber dauert irgendwas zwischen 1-2 Stunden und dem Großteil des Tages, je nachdem, ob Ihr nur den Pflichtteil absolviert und wie viele Entscheidungen Ihr im freiwilligen Teil zu fällen habt.

Wo findet die Bemusterung statt?

Massa kooperiert an dieser Stelle mit der Firma mobau Wirtz in Hückelhoven. Dort müsst Ihr also hin. Wenn Ihr eine längere Anfahrt habt, bietet Euch massa eine Hotelübernachtung in einem Hotel in der Umgebung an und bezahlt sogar die Rechnung dafür. Man kann also am Vortag anreisen und dann ausgeschlafen und entspannt am nächsten Morgen zur Bemusterung fahren, oder nach der Bemusterung noch einmal übernachten, wenn man einen späten Termin hat. Mehr als eine Übernachtung bekommt man m.W. aber nicht bezahlt.

Muss man zwingend zur Bemusterung?

Nein, niemand wird zur Bemusterung gezwungen, aber es empfiehlt sich schon, den Weg nach Hückelhoven auf sich zu nehmen. Nur so kann man so im Pflicht-Teil einmal die Baumaterialien am zukünftigen Haus aus der Nähe sehen und anfassen.

Wenn man partout nicht zur Bemusterung will oder kann, kann man beim Architekten den Pflicht-Teil auf dem Papier aus einem Katalog festlegen. Das beinhaltet natürlich die Gefahr, dass die Materialien und Farben dann bei Hausstellung anders aussehen, als man sich das vorgestellt hat – dann ist es natürlich zu spät, noch etwas zu ändern.

Der freiwillige Teil der Bemusterung entfällt in diesem Fall, und der genannte Gutschein des Verkäufers ebenfalls.

Dürfen Kinder mit zur Bemusterung?

Klares ja, das geht natürlich. Es gibt eine kleine Spiel/Malecke, und die größeren Kinder können auf eigene Faust durch die Ausstellung stromern.

Überlegt Euch aber, ob es nicht vielleicht geschickter ist, die Kinder zu Hause betreuen zu lassen. So könnt Ihr Euch besser auf die anstehenden Entscheidungen konzentrieren, und den Kids wird ggfs. sonst auch schnell langweilig.

Alternativ kann man natürlich auch eine Betreungsperson mitbringen, die vor Ort auf die Kinder aufpasst und auch mal mit ihnen vor die Tür gehen kann, wenn es zu langweilig wird.

Tips

  • Nehmt Euch Zeit für die Entscheidungen, es sind viele zu treffen und das kann anstrengend sein. Und macht Euch am besten vorher ein paar Gedanken, was Ihr wollt, damit Ihr möglichst auf einer Linie seid. Sonst kommt es angesichts der vielen Möglichkeiten schnell zur “Ehekrise” vor Ort, wenn man komplett gegensätzliche Vorstellungen hat. Da lernt man den Partner/die Partnerin mal von einer ganz anderen Seite kennen… 😉
  • Vermeidet es, zu viele “Entscheider” mitzunehmen. Eltern/Schwiegereltern haben oft ganz “eigene” Vorstellungen und Geschmäcker, was man in sein Haus bauen sollte – hier schlummert einiges an Konfliktpotential. Es ist Euer Haus, da solltet auch Ihr die Entscheidungen treffen. Falls Eltern/Schwiegereltern in die Einliegerwohnung ziehen sollen, kann man sie natürlich für diesen Teil mit entscheiden lassen.
  • Vieles, was im ersten Moment toll aussieht, ist mehr “bling-bling” und verliert seinen Reiz, wenn man es 20 Jahre lang im Haus hat und jeden Tag sieht. Schaut Euch mal Häuser aus den 80ern oder 90ern an, da sieht man sofort, was damals gerade “in” war und was heute keiner mehr sehen kann. Lieber auf vernünftige Qualität und eher zeitloses Design achten – da spart man unter dem Strich auch noch Geld. “Aufhübschen” kann man dann immer noch mit leichter wechselbaren Dingen wie Textilien oder Accessoires.
  • Verschafft Euch vor der Bemusterung einen Preisüberblick über die geplanten Materialien. Baustoffhändler, Fachmärkte, Baumärkte in Eurer Region haben in Summe mehr Auswahl und unter Umständen bessere Preise. Das kann man aber im Einzelfall nur beurteilen, wenn man einen Überblick hat. Und man kann auch den ein oder anderen Sonderposten erwischen, wenn man sich umsieht und weiß, was man will.
  • Bei mobau bekommt man alles aus einer Hand; Das ist sicherlich einen gewissen Aufpreis wert, weil man sich nicht um die vielen Sachen und deren termingerechte Lieferung einzeln kümmern muss und nichts vergessen kann, weil z.B. der Fliesenkleber gleich mitgeliefert wird. Diese Dinge sind nicht zu unterschätzen und sollten bei Preisvergleichen mit berücksichtigt werden.

Fazit

Trotz der teilweise langen Anfahrt lohnt sich die Bemusterung: Man bekommt einen Überblick über die im und am Haus verbauten Materialien und kann alles mal “in echt” anfassen und ausprobieren. Auch die Wirkung der unterschiedlichen Materialien im Zusammenspiel kann man hier praktisch ausprobieren. Und sich Inspirationen für das neue Haus mitnehmen, selbst wenn man nicht alles bei Mobau kauft.

Mit der Bemusterung ist ein weiterer großer Meilenstein in Eurem Hausbauprojekt erreicht. Bald geht es richtig los!

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